Kugellager

Kugellager - Edelstahlschrauben in der Industrie

Was ist ein Kugellager?

Der Begriff „Kugellager“ wird umgangssprachlich verwendet und beschreibt eine Untergruppe der Wälzlager. Hierbei besteht der Walzköper, wie der Name es schon sagt, aus Kugel, die zwischen einem so genannten Innenring und einem Außenring liegen. Die Kugeln werden i.d.R. durch einen s.g. Käfig aus Kunststoff oder niederlegiertem, ungehärtetem Stahl im gleichen Abstand zueinander gehalten. Durch die optimierte Schmierung zwischen den Kugeln verringern diese als rollender Körper den Reibungswiderstand zwischen dem Innen- und dem Außenring. Das Kugellager dient als Fixierung für Achsen oder Wellen und kann radiale oder axiale Kräfte aufnehmen. Je nach Bauform können auch beide Kraftrichtungen abgeleitet werden.

Warum sind Kugellager in der Antriebstechnik die richtige Wahl?

Für die Technik beim Antrieb ist die Fixierung von Wellen und Achsen bei gleichzeitiger Aufnahme von axialen oder radialen Kräften eine Grundvoraussetzung. Kugellager, als Spezialform des Wälzlagers, ist in der Lage, diese Kräfte aufzunehmen und gleichzeitig die Rotation zum Beispiel einer Welle oder eines an der Achse befestigten Gegenstandes wie einem Rad zu ermöglichen. Kugellager haben, im Gegensatz zu Gleitlagern, einen geringen Reibungswiderstand, da der Innen- und der Außenring des Lagers aus gehärtetem Stahl besteht. Daraus ergibt sich ein weiterer Vorteil des Wälzlagers - der geringe Schmierstoffbedarf. Kugellager erfordern in der Regel wenig Pflege und Wartung und sind aufgrund ihrer guten Normung leicht austauschbar. Darüber hinaus findet man bei einem Kugellager kaum den sogenannten Stick-Slip-Effekt, dass bedeutet, der Moment des Anlaufens ist kaum größer als der Moment im Betrieb. Die Änderung der Drehrichtung ist, ohne weitere konstruktive Maßnahmen, möglich.

Edelstahlschrauben

Edelstahl-Fittings

Antriebstechnik

Schrauben sind, wie hier bei uns, zylindrische Stifte oder Bolzen i.d.R. meist mit einem Außengewinde. Dieses wird dann in ein Gegengewinde kraft- und formschlüssig geschraubt. Diese kann eine Mutter oder ein Gegengewinde in einem Bauteil sein. Schrauben, die mit einem kegel-, linsen oder scheibenförmigen Schraubenkopf versehen sind, haben eine Ringfläche, die als Anschlag für das zu befestigende Bauteil dient. Bei den scheibenförmigen Köpfen werden meist Schlitz-, Kreuzschlitz-, Torx- oder (Außen- oder Innen-)Sechskant-Formelemente verwendet, damit man einen formschlüssigen Kontakt zum Drehwerkzeug bekommt.
Bei einem Fitting handelt es sich um genormte Zubehörteile im Rohrleitungsbau. Der Begriff "Fitting" (deutscher Plural: Fittings) kommt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie "Passstück, Zubehörteil bzw. Zubehör. Es werden im allgemeinen Sprachgebrauch Verbindungsstücke bezeichnet und wird im Rohrleitungsbau in unterscheidlichen Formen und Typen verwendet.
Bei der Antriebstechnik geht es um technische Systeme, bei denen erzeugte Energie durch Kraftübertragung in Bewegung umgesetzt wird. Die Antriebstechnik leitet sich von dem Wort „Antrieb“ ableitet, wobei es unerheblich ist, ob der verwendete Antrieb z.B. mechanisch, pneumatischen oder elektrisch ist. Wichtig in diesem Zusammenhang mehr die Ansteuerung der verschiedenen Antriebselemente. Diese bilden zusammen mit der Antriebstechnik und dem eigentlichen Antrieb den Antriebsstrang.